besser bier brauen


An die Hobbyhopfenbauern!

Habe vor, mir in dießem Frühjahr paar Hopfenpflänzchen zu besorgen und in den Hopfenanbau ein zu steigen ;-)
Wollte mal fragen, welche erfahrungen ihr damit gemacht habt.
Bzw. haptsächlich würde mich interessieren, wie ich den Alpha-Gehalt feststellen kann bzw. in welchem Bereich eine Sorte von Ernte zu Ernte schwanken kann.

Prost

Grüße Anton

Verfaßt von Anton am 06.03.2010, 19:57.
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AW: An die Hobbyhopfenbauern!

Hi Anton,

Zitat:

Habe vor, mir in dießem Frühjahr paar Hopfenpflänzchen zu besorgen und in den Hopfenanbau ein zu steigen ;-) Wollte mal fragen, welche erfahrungen ihr damit gemacht habt.


ich habe bislang nur gute Erfahrungen mit eigenem Hopfen gemacht. Meine 4 Pflanzen (1 Bitter- und 3 Aromasorten) bringen heute einen so guten Ertrag, dass ich jedes Jahr fast die Hälfte der Ernte wegwerfen muss. Der Rest reicht dann für meine Jahresproduktion von etwa 350 Liter Bier aus. Die Dolden lassen sich gut trocknen (etwa 4 Tage ausgebreitet in einem trockenen, dunklen Raum auf etwa 10% Restfeuchte) und dann entweder ganz oder zu Pulver vermahlen (Zauberstab) vakuumieren und einfrieren. So hält sich der Hopfen sehr gut bis zur nächsten Ernte.

Hopfen liebt einen tiefgründigen und nährstoffreichen Boden, der hin und wieder mit z.B. etwas Brenneseljauche gedüngt werden kann.

Beziehen kannst du die Jungpflanzen bei der Hopfengärtnerei Eickelmann.

http://www.eickelmann.de/Seiten/Hopfen/HopfenIndex.html

Zitat:

Bzw. haptsächlich würde mich interessieren, wie ich den Alpha-Gehalt feststellen kann bzw. in welchem Bereich eine Sorte von Ernte zu Ernte schwanken kann.


Den Alphagehalt kannst Du selber bestimmen. Jedoch ohne Laborausbildung würde ich Dir davon abraten! Das Thema wurde schonmal hier behandelt:

http://hobbybrauer.de/modules.php?name=eBoard&file=viewthread&fid=10&tid=7567&page=1&orderdate=ASC

Wenn Du Deine Sorte kennst, dann kennst du ja auch in etwa den zu erwartenden Alphagehalt. Erfahren kannst Du dies z.B. hier:
http://cms2.hopfen.de/images/hopfen_sortenmappe_dt_komplett.pdf

oder hier:

http://www.barthhaasgroup.com/index.php?option=com_content&task=view&id=23&Itemid=25

Die jährlichen, Klima bedingten Alphagehalt-Schwankungen kannst Du hier erfahren;

http://www.lfl.bayern.de/ipz/hopfen/35489/index.php

(Tabelle: Alpha-Säurenergebnisse der Ernte 2009)

und dann, bis zur Feinabstimmung nach dem ersten Sud, zunächst mal auf Deine Ernte übertragen.

Gruß

Earl

Vertrauen ist gut, selbst Brauen ist besser.

Verfaßt von Earl am 07.03.2010, 0:34.
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AW: An die Hobbyhopfenbauern!

Zitat:

Hi Anton,

Zitat:

Habe vor, mir in dießem Frühjahr paar Hopfenpflänzchen zu besorgen und in den Hopfenanbau ein zu steigen ;-) Wollte mal fragen, welche erfahrungen ihr damit gemacht habt.

ich habe bislang nur gute Erfahrungen mit eigenem Hopfen gemacht. Meine 4 Pflanzen (1 Bitter- und 3 Aromasorten) bringen heute einen so guten Ertrag, dass ich jedes Jahr fast die Hälfte der Ernte wegwerfen muss. Der Rest reicht dann für meine Jahresproduktion von etwa 350 Liter Bier aus. Die Dolden lassen sich gut trocknen (etwa 4 Tage ausgebreitet in einem trockenen, dunklen Raum auf etwa 10% Restfeuchte) und dann entweder ganz oder zu Pulver vermahlen (Zauberstab) vakuumieren und einfrieren. So hält sich der Hopfen sehr gut bis zur nächsten Ernte. Hopfen liebt einen tiefgründigen und nährstoffreichen Boden, der hin und wieder mit z.B. etwas Brenneseljauche gedüngt werden kann. Beziehen kannst du die Jungpflanzen bei der Hopfengärtnerei Eickelmann. http://www.eickelmann.de/Seiten/Hopfen/HopfenIndex.html

Zitat:

Bzw. haptsächlich würde mich interessieren, wie ich den Alpha-Gehalt feststellen kann bzw. in welchem Bereich eine Sorte von Ernte zu Ernte schwanken kann.

Den Alphagehalt kannst Du selber bestimmen. Jedoch ohne Laborausbildung würde ich Dir davon abraten! Das Thema wurde schonmal hier behandelt: http://hobbybrauer.de/modules.php?name=eBoard&file=viewthread&fid=10&tid=7567&page=1&orderdate=ASC Wenn Du Deine Sorte kennst, dann kennst du ja auch in etwa den zu erwartenden Alphagehalt. Erfahren kannst Du dies z.B. hier: http://cms2.hopfen.de/images/hopfen_sortenmappe_dt_komplett.pdf oder hier: http://www.barthhaasgroup.com/index.php?option=com_content&task=view&id=23&Itemid=25 Die jährlichen, Klima bedingten Alphagehalt-Schwankungen kannst Du hier erfahren; http://www.lfl.bayern.de/ipz/hopfen/35489/index.php (Tabelle: Alpha-Säurenergebnisse der Ernte 2009) und dann, bis zur Feinabstimmung nach dem ersten Sud, zunächst mal auf Deine Ernte übertragen. Gruß Earl

Verfaßt von Anton am 07.03.2010, 21:15.
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AW: An die Hobbyhopfenbauern!

Hi Earl!
Erstmal danke für die vielen Informationen. Ich denke die Labormethode werde ich dann mal weglassen. Grundsätzlich würde ich mir das schon zutrauen, da ich im Studium schon öfters Laboranalysen durchgeführt habe. Allerdings habe ich nicht die Ausrüstung und Räumlichkeiten für die Durchführung. Wenn ich mir die Alpha-Schwankungen der letzten 10 Jahre so anschaue, denke ich dass ich mich mit den Vergleichswerten des laufenden Jahres ganz gut herantasten kann. Ich dachte ursprünglich, dass die Schwankungen zwischen den Jahren noch höher wären...
Wie du schon sagtest, die Feinabstimmung kommt dann nach dem ersten Sud mit neuem Hopfen.

Wie trocknest du eigentlich?
Ich hab mir überlegt einen Kasten mit feinem Gitterboden zu bauen durch den ich von unten mit einem elektr. Heizlüfter Luft blasen kann.
Letztes Jahr haben wir versucht die Dolden einer Hopfenpflanze eines Freundes zu trocknen. Wir verteilten die Dolden auf einem Gitter, dass auf dem Heuboden einer Scheune aufgestellt war. Allerdings verfärbten sich die Dolden komplett braun und da wir die Sorte nicht kennen, haben wir dann vorsichtshalber doch wieder die Pellets aus dem Gefrierfach gekramt...

Funktioniert eigentlich die Wirlpoolmethode mit Dolden auch so gut?

Gruß Anton

Verfaßt von Anton am 07.03.2010, 21:38.
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Hey Earl,

hast Du auch Bezugsquellen für die Sorte Saphir?
Wenn ich meine Terrasse jemals fertig kriege, möchte
ich diese Sorte gerne zur Bergünung einsetzen.

Gruß,

Carsten

Beer is living proof, that god exists and wants us to be happy!

Verfaßt von Blindflansch1 am 07.03.2010, 21:45.
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AW: An die Hobbyhopfenbauern!

Zitat:

Funktioniert eigentlich die Wirlpoolmethode mit Dolden auch so gut?


Mein letzter Whirlpool mit Dolden ging klasse.
Die waren aber schon 90 Minuten in der Würze und gut durchgekocht, wie das mit frisch zugegeben Dolden zwecks Aromagabe ist, weiß ich nicht, da sie meist eine Zeit lang oben schwimmen.

Stefan

Verfaßt von Boludo am 08.03.2010, 14:33.
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Zitat:

Hey Earl,

hast Du auch Bezugsquellen für die Sorte Saphir? Wenn ich meine Terrasse jemals fertig kriege, möchte ich diese Sorte gerne zur Bergünung einsetzen.

Gruß,

Carsten


Carsten, tut mir leid, aber da muss ich leider passen. Vielleicht mal direkt bei Eickelmann nachfragen.

Gruß,

Earl

Vertrauen ist gut, selbst Brauen ist besser.

Verfaßt von Earl am 08.03.2010, 18:58.
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AW: An die Hobbyhopfenbauern!

Hi Anton,

Zitat:

Wie trocknest du eigentlich? Ich hab mir überlegt einen Kasten mit feinem Gitterboden zu bauen durch den ich von unten mit einem elektr. Heizlüfter Luft blasen kann.


Mit dem Heizlüfter habe ich keine Erfahrung. Ich hatte das Trocknen mal im Wäschetrockner meiner Frau ausprobiert. Als meine Frau das spitz bekam, war das Theater riesengroß.
Die Dolden hatte ich zuvor in ein Wäschenetz gegeben. Die Trocknung funktionierte zwar gut, der Hopfen wurde aber viel zu trocken, so dass sich die Blätter schon vom Stiel lösten.

Ich habe dann herausgefunden, dass es am besten ist, wenn man den Hopfen einlagig auf einem Tuch ausbreitet und in einem trockenen und abgedunkelten Raum vier Tage lange trocknen lässt. Dann hat der Hopfen die optimale Restfeuchte und ist noch schön grün.

Zitat:

Funktioniert eigentlich die Wirlpoolmethode mit Dolden auch so gut?


Ich gebe die Dolden immer in ein Wäschenetz zum Hopfenkochen. Nach dem Hopfenkochen und der zuvor festgelegten Nachisomerisierungszeit entnehme ich dann die Netze, bevor ich whirlpoole. Du kannst die Dolden aber auch mit einem Zauberstab oder Mixer fein vermahlen. Das ist dann so, als ob Du Pellets nehmen würdest (erhöht auch etwas die Alphaausbeute).

Gruß vom Earl

Vertrauen ist gut, selbst Brauen ist besser.

Verfaßt von Earl am 08.03.2010, 19:13.
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AW: An die Hobbyhopfenbauern!

Hallo Earl,

Zitat:

Meine 4 Pflanzen (1 Bitter- und 3 Aromasorten) bringen heute >einen so guten Ertrag, dass ich jedes Jahr fast die Hälfte der Ernte >wegwerfen muss.

Wieso wirfst Du um Himmelswillen die Hälfte der Ernte weg?? Du kannst den Hopfen doch einfrieren?

Grüße
Steinbrauer

Verfaßt von Steinbrauer am 08.03.2010, 20:13.
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AW: An die Hobbyhopfenbauern!

Zitat:

Ich gebe die Dolden immer in ein Wäschenetz zum Hopfenkochen. Nach dem Hopfenkochen und der zuvor festgelegten Nachisomerisierungszeit entnehme ich dann die Netze, bevor ich whirlpoole.

Hm? Wieso denn dieses? Gerade beim Whirlpool mit Siphon bilden die Dolden doch ein tolles Filterbett, in dem die ganze Eiweißpampe hängenbleibt und nicht in den Siphon kommt!

Hätte ich genug Platz zum Doldenlagern, würde ich immer wieder damit brauen!

Wie Du Bier, so ich mir!

Verfaßt von David am 08.03.2010, 20:18.
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AW: An die Hobbyhopfenbauern!

Hi David,

Zitat:

Hm? Wieso denn dieses? Gerade beim Whirlpool mit Siphon bilden die Dolden doch ein tolles Filterbett, in dem die ganze Eiweißpampe hängenbleibt und nicht in den Siphon kommt!


Ehrlich gesagt, das hatte ich noch nie ausprobiert. Wäre mal ein Versuch wert. Nach 20 Minuten entnehme ich die Hopfennetze, so halte ich exakt die geplante Nachisomerisierungszeit ein. Bei der Whirlpoolhopfung kann dies von Vorteil sein. Mit der Eiweißpampe hatte ich eigentlich noch nie Probleme. Die hängt immer als kompakter Kegel schön in der Topfmitte fest.

Zitat:

Hätte ich genug Platz zum Doldenlagern, würde ich immer wieder damit brauen!


Der eigene Hopfen ist echt klasse. Gekauften zu nehmen, das kommt mir wirklich nicht mehr in den Sinn. Pulverisiert nimmt der Hopfen kaum noch Platz weg. Ich gebe gerne meine Überproduktion 2010 ab. Am liebsten wäre mir natürlich der Tausch gegen andere Sorten. Interessierte Hopfenbauern mit gleichen Interessen bitte melden!

Gruß vom Earl

Vertrauen ist gut, selbst Brauen ist besser.

Verfaßt von Earl am 09.03.2010, 0:11.
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AW: An die Hobbyhopfenbauern!

Lieber Wolfgang,

Zitat:

Wieso wirfst Du um Himmelswillen die Hälfte der Ernte weg?? Du kannst den Hopfen doch einfrieren?


Ja schon, aber wenn ich jedes Jahr meine Überproduktion einfriere, dann platzt mir irgendwann meine Gefriertruhe aus den Nähten. Es ist wirklich sehr schade. Mir tut es auch immer wieder leid, diesen schönen Hopfen wegzuwerfen.

LG

Earl

Vertrauen ist gut, selbst Brauen ist besser.

Verfaßt von Earl am 09.03.2010, 0:17.
Der Beitrag wurde seit Zählbeginn 1424-mal geöffnet (zuletzt am 01.08.2010, 6:17).
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AW: An die Hobbyhopfenbauern!

Zitat:

Es ist wirklich sehr schade. Mir tut es auch immer wieder leid, diesen schönen Hopfen wegzuwerfen.


Warum verschenkst Du ihn nicht einfach?
Das Porto und eine angemessene Aufwandsentschädigung zahlt Dir sicher jemand.

Stefan

Verfaßt von Boludo am 09.03.2010, 8:44.
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Zitat:

Lieber Wolfgang,

Zitat:

Wieso wirfst Du um Himmelswillen die Hälfte der Ernte weg?? Du kannst den Hopfen doch einfrieren?

Ja schon, aber wenn ich jedes Jahr meine Überproduktion einfriere, dann platzt mir irgendwann meine Gefriertruhe aus den Nähten. Es ist wirklich sehr schade. Mir tut es auch immer wieder leid, diesen schönen Hopfen wegzuwerfen.

LG

Earl


Hallo Earl,

Zitat:

dann platzt mir irgendwann meine Gefriertruhe aus den Nähten

Ja, ich weiß. Ich hatte mal 5 kg Dolden in der Gefriertruhe. Da passte dann wirklich gar nichts mehr hinein. Musste dann 2 kg verkaufen.
Ich kaufe Dir gerne - selbstverständlich gegen Bezahlung - etwas von Deinem Hopfen ab. Es gibt nichts besseres für das Aroma als Hopfendolden eines Aromahopfens. Schicke mir einfach eine PN. Auch Bitterhopfen kann ich gebrauchen.

Grüße
Wolfgang .

Verfaßt von Steinbrauer am 09.03.2010, 17:58.
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Hallo,

Zitat:

Warum verschenkst Du ihn nicht einfach? Das Porto und eine angemessene Aufwandsentschädigung zahlt Dir sicher jemand.


Ja Stefan, da hast Du Recht.

Es haben sich schon zwei Interessenten gemeldet :). Ich denke, mein Hopfenproblem dürfte sich damit künftig erledigt haben.

Bei näherer Betrachtung ist es ja so, dass auch wenn ich etwas von meinen Hopfen tauschen kann, letztendlich die Hopfenmenge ja die gleiche bleibt.

Zitat:

Es gibt nichts besseres für das Aroma als Hopfendolden eines Aromahopfens. Schicke mir einfach eine PN. Auch Bitterhopfen kann ich gebrauchen.


Wolfgang, dem kann ich nur beipflichten.

Abgemacht, auf jeden Fall bekommst Du im September eine Portion von meinem Magnum, da der Ertrag dieser einen Pflanze enorm ist, und natürlich auch etwas vom Hallertauer Aroma, nachdem ich den Alphagehalt dieser beiden Sorten bestimmt habe. Mein Mittelfrüh muss sich leider erst noch entwickeln.

Gruß vom Earl

Vertrauen ist gut, selbst Brauen ist besser.

Verfaßt von Earl am 09.03.2010, 20:47.
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AW: An die Hobbyhopfenbauern!

Hey Earl
ich wäre an Samen interessiert
sortenrein im umschlag gegen kleinen obulus
würdest du das machen?
gruss freddi

AUS ZWEI HALBEN SÄUEN KANN MAN AUCH NE LANGE MACHEN

Verfaßt von donfoudelafiga am 18.03.2010, 1:57.
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AW: An die Hobbyhopfenbauern!

Zitat:

Hey Earl ich wäre an Samen interessiert sortenrein im umschlag gegen kleinen obulus würdest du das machen? gruss freddi


Geht mich zwar nix an, aber woher soll er Samen haben?
Er wär schön dumm, wenn er sich auch noch eine männliche Pflanze halten würde.
Hopfen ist zweihäusig und wird nicht befruchtet.
Man vermehrt ihn so viel ich weiß über Ableger.

Stefan

Verfaßt von Boludo am 18.03.2010, 8:05.
Der Beitrag wurde 1-mal überarbeitet (zuletzt am 18.03.2010, 08:06 von Boludo) und seit Zählbeginn 1151-mal geöffnet (zuletzt am 01.08.2010, 6:17).
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AW: An die Hobbyhopfenbauern!

Zitat:

Hey Earl ich wäre an Samen interessiert sortenrein im umschlag gegen kleinen obulus würdest du das machen? gruss freddi


Hi Freddi,

ich habe leider keine Samen für Dich. Den Grund hat der Stefan ja schon in seinem Post genannt.

Leider kannst Du nie wissen, ob aus einem Samen nun eine weibliche oder eine männliche Pflanze hervorkommt.

Eine männliche Hopfenpflanze kann Dir eine ganze Ernte zunichte machen, wenn die weiblichen Dolden von ihr befruchtet würden. Befruchtet ergeben sie leider keine Alphasäure (Bitterstoffe) mehr, oder nur sehr wenig.

Daher dürfen in einem Hopfengarten nur weibliche Pflanzen stehen. Auch fernab vom Hopfengarten stehende männliche Pflanzen sollten entfernt werden.

Weibliche Pflanzen bekommst du (und zwar vierenfrei) von der Firma Eickelmann:

http://www.eickelmann.de/Seiten/Hopfen/HopfenIndex.html

Viele Grüße

Earl

Vertrauen ist gut, selbst Brauen ist besser.

Verfaßt von Earl am 18.03.2010, 18:55.
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AW: An die Hobbyhopfenbauern!

Wusst ich nicht
Ist also wie bei gras auch
Gut war mal so ein Geistesblitz von mir
Hab schön dank für die Info
Freddi

AUS ZWEI HALBEN SÄUEN KANN MAN AUCH NE LANGE MACHEN

Verfaßt von donfoudelafiga am 18.03.2010, 21:24.
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AW: An die Hobbyhopfenbauern!

Zitat:

Wusst ich nicht Ist also wie bei gras auch

Die Beiden sind ja auch verwandt.

Hunger und Kälte kann ich ertragen....aber nicht den Durst

Verfaßt von Hotte am 19.03.2010, 0:15.
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Stichwort Sinsemilla;-)

Stefan

Verfaßt von Boludo am 19.03.2010, 10:50.
Der Beitrag wurde seit Zählbeginn 1102-mal geöffnet (zuletzt am 01.08.2010, 6:17).
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AW: An die Hobbyhopfenbauern!

Dann könnte man aber einwandfrei Klone herstellen von der Mutterpflanze
jungen Trieb abschneiden ,vieleicht noch in Wurzelbildungsflûssigkeit tauchen und ab in die Ablegererde
Haben sich die Hobbygärtner unter euch schonmal damit befasst?

AUS ZWEI HALBEN SÄUEN KANN MAN AUCH NE LANGE MACHEN

Verfaßt von donfoudelafiga am 17.04.2010, 15:17.
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AW: An die Hobbyhopfenbauern!

Hi,

Zitat:

Dann könnte man aber einwandfrei Klone herstellen von der Mutterpflanze jungen Trieb abschneiden ,vieleicht noch in Wurzelbildungsflûssigkeit tauchen und ab in die Ablegererde


Ja, so ähnlich machen es auch die Hopfenanbauern. Die vermehren ihren Hopfen aus Fechsern. Fechser sind junge Triebe mit einem guten Stück Wurzel dran.

Ich würde gerne Fechser tauschen, um mehr Sorten zu bekommen. Hatte daher in mehreren Foren schon mal gepostet aber leider nie eine brauchbare Antwort erhalten, was ich eigentlich nicht verstehen kann. Es gibt so viele Hobbyhopfenbauern unter uns, aber niemand hat Interesse am Fechser-Tausch und somit daran, seinen Sortenbestand günstig zu vergrößern.

Nachdem sich also niemand gemeldet hatte, habe ich meinen Hopfen auf 4 Triebe pro Stange geschnitten. Fechser werde ich 2010 daher keine mehr anbieten, erst im nächsten Jahr wieder.

Ich biete 2011 an: Hallertauer Aroma, Magnum, Mittelfrüh.
Habe Interesse an: Saazer, Tettnanger und Cascade.

Gruß vom Earl

Vertrauen ist gut, selbst Brauen ist besser.

Verfaßt von Earl am 25.04.2010, 10:48.
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AW: An die Hobbyhopfenbauern!

Also ich hätte Interesse, aber nix zum tauschen
Ich hatte mir vorgestellt von jeder sorte 2 Pflanzen zu besorgen,falls eine mal nicht angeht
Ich bin sicher das es in meiner Gegend Interessenten für Überschuss gibt
Was würdest du pro Zögling haben wollen?
freddi

AUS ZWEI HALBEN SÄUEN KANN MAN AUCH NE LANGE MACHEN

Verfaßt von donfoudelafiga am 26.04.2010, 0:11.
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AW: An die Hobbyhopfenbauern!

Also für Cascade würde ich sogar eine Weinrebe ausbuddeln, um Platz zu haben;-)
Wird aber wohl nicht so weit kommen, denn ich vermute stark, Cascade ist hier nicht erhältlich.

Stefan

Verfaßt von Boludo am 26.04.2010, 9:33.
Der Beitrag wurde seit Zählbeginn 728-mal geöffnet (zuletzt am 01.08.2010, 6:17).
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