Hallo,
kann man generell sagen wo der Restextrakt, bestimmte Malze vorausgesetzt, liegen müsste?
Neulich habe ich ein 100% PiMa Bier gebraut und der RE lag bei 1,8P.
Ich habe aber auch schon Biere mit 100% MüMa gemacht die nur knapp unter 4P lagen.
In einem US - Board habe ich mal gelesen, das dort jemand Biere hatte, die nicht richtig "fertig"
wurden. Er hat dann Spaßes halber mal solch ein Bier auf ein vorhandenes Geläger umgeschlaucht
und es ging weiter runter. Seit dem macht er das wohl öfter.
Meine Frage ist einfach, wie die einzelnen Malze einzuordnen sind, wenn alle andern Parameter
gleich bleiben. Also was wäre 'im Rahmen' für 100% PiMa, 100% Wiener, 100% MüMa usw.?
Gruß,
Carsten
Beer is living proof, that god exists and wants us to be happy!
<artikel>4674</artikel>Zitat:Hallo, kann man generell sagen wo der Restextrakt, bestimmte Malze vorausgesetzt, liegen müsste? Neulich habe ich ein 100% PiMa Bier gebraut und der RE lag bei 1,8P. Ich habe aber auch schon Biere mit 100% MüMa gemacht die nur knapp unter 4P lagen.
Da kommts ja dann auch auf die Maischarbeit, Hefesorte und Anzahl der Führungen an.
Zitat:In einem US - Board habe ich mal gelesen, das dort jemand Biere hatte, die nicht richtig "fertig" wurden. Er hat dann Spaßes halber mal solch ein Bier auf ein vorhandenes Geläger umgeschlaucht und es ging weiter runter.
Ich denke das kann auch vom Sauerstoffeintrag kommen. Ich hab bei stockender Gärung auch schon mal umgeschlaucht gehabt, allerdings einfach in ein anderes Fass, und die Gärung ist wieder angekommen.
Oder vieleicht war die neue Hefe einfach viel aktiver und Gesünder wie die Erste.
In welchem US-Forum bist du denn unterwegs?
Zitat:Meine Frage ist einfach, wie die einzelnen Malze einzuordnen sind, wenn alle andern Parameter gleich bleiben. Also was wäre 'im Rahmen' für 100% PiMa, 100% Wiener, 100% MüMa usw.?
Mir ist noch nicht aufgefallen, dass verschiedene Basismalze mehr vergärbare oder unvergärbare Zucker hervorbringen. Ich würde also mal vermuten, da ändert sich nur die Ausbeute minimal, wenn überhaupt.
Hunger und Kälte kann ich ertragen....aber nicht den Durst
<artikel>4674.1</artikel>Zitat:kann man generell sagen wo der Restextrakt, bestimmte Malze vorausgesetzt, liegen müsste?
Nein, der Restextraktgehalt ist von mehreren Faktoren abhängig, v.a.:
Hier könnte meine Signatur stehen
<artikel>4674.2</artikel>Zitat:Nein, der Restextraktgehalt ist von mehreren Faktoren abhängig, v.a.:
Drum schrieb ich ja auch "wenn alle anderen Faktoren gleich bleiben".
Die Zusammenhänge sind mir schon klar, bin ja kein kleiner Dummkopf mehr ; )
Gruß,
Carsten
Beer is living proof, that god exists and wants us to be happy!
<artikel>4674.2.1</artikel>Zitat:Drum schrieb ich ja auch "wenn alle anderen Faktoren gleich bleiben".
das halte ich für akademisch. Der Einfluß unterschiedlicher Hefen oder Maischverfahren wird jedenfalls größer sein als der des ausgewählten Basismalzes.
Gruß, Alex.
Hier könnte meine Signatur stehen
<artikel>4674.2.1.1</artikel>Zitat:Hefe (Sorte, Menge, Gärbedingungen)
Das stimmt jedoch nur scheinbar. Der erreichbare Endvergärgrad wird meines Erachtens immer erreicht, nur bei zu wenig Hefe und/oder schlechter Belüftung und/oder schlechter Nährstoffkomposition (Eiweiße -> Stickstoffverbindungen) aufgrund resultierender Vermehrungs- und Gärträgheit eben sehr sehr spät (stark logarithmische Gärkurve). Das Ergebnis ist dann ein am Anfang zu süßes und nach ein paar Monaten aus den restlichen Flaschen schießendes Bier.
Drum kann man die Gebetsmühle auch nicht oft genug bemühen: Genug Hefe nehmen ;)
Wie Du Bier, so ich mir!
<artikel>4674.2.2</artikel>| Funktionen: | [ Einzelansicht ] [ Forumsübersicht | Themenbereiche & Suche | Neue Diskussion eröffnen ] [ Benutzer anmelden | Benutzernamen reservieren | Benutzer suchen ] |
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