besser bier brauen


Material Rührwerk

Hallo
ich hab mir jetzt einen eigenen Einkochautomat zugelegt und bastle mir gerade eine pc-gesteuerte maischautomatik zusammen

Temperaturfühler hab ich schon und Getriebemotor auch Software ist auch schon zu 95% fertig

das einzige Problem was ich jetzt noch habe ist das Rührwerk

Ich habe einen Kumpel der gerade eine Ausbildung als Anlagenmechaniker macht der könnte mir auch so ein Ding schweißen aber nur mit Baustahl..

Die Frage ist nun, ist das geeignet fürs Bierbrauen oder wird das zu schnell gammlig(Rost usw.)?

Edelstahl ist mir eigentlich zu teuer aber ich weiß ja nicht was man sonst noch als Material für ein Rührwerk benutzen kann

das Baustahl-Rührwerk wäre übrigens kostenlos für mich( er bekommt das material vom betrieb) aber ich will ihn das auch nicht umsonst bauen lassen

Gruß der Bobo

Verfaßt von Braumeister Bobo am 01.03.2010, 20:58.
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AW: Material Rührwerk

Baustahl ist imho das landläufige Synonym für ST 52. Der kommt
als Bewehrung in Betonfundamente.
Das Zeug rostet schon, wenn Du nur an Feuchtigkeit denkst!

Carsten

Beer is living proof, that god exists and wants us to be happy!

Verfaßt von Blindflansch1 am 01.03.2010, 21:03.
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AW: Material Rührwerk

Mhhh das weiß ich nicht so ganz genau die benutzen das wohl in der Berufsschule für alles mögliche muss ihn da noch mal genau fragen

ich hatte zwischendurch auch die Idee einfach ein paar Kupferrohre zusammen zulöten als Rührwerk aber ob das die Maische überhaupt in Bewegung setzt?

Verfaßt von Braumeister Bobo am 01.03.2010, 21:35.
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Zitat:

Ich habe einen Kumpel der gerade eine Ausbildung als Anlagenmechaniker macht der könnte mir auch so ein Ding schweißen aber nur mit Baustahl..

das Baustahl-Rührwerk wäre übrigens kostenlos für mich( er bekommt das material vom betrieb) aber ich will ihn das auch nicht umsonst bauen lassen


Umsonst: klar, und wenn dann wieder die Kölner U-Bahn einbricht, wars wieder keiner gewesen.

Mal ehrlich. Auch wenn Edelstahl jetzt etwas teurer ist, würde ich es nehmen. Deine Planung hört sich so an als würdest du beim Brauen bleiben wollen. Mach es lieber gleich richtig! Nachher Rostpartikel von einem gammeligen Rührwerk im Bier zu haben, wäre ärgerlich.

Gruß Torsten

Reality is an illusion that occurs due to the lack of alcohol.

Verfaßt von Tedd am 02.03.2010, 7:55.
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AW: Material Rührwerk

Zitat:

ich hatte zwischendurch auch die Idee einfach ein paar Kupferrohre zusammen zulöten als Rührwerk aber ob das die Maische überhaupt in Bewegung setzt?


Du willst nicht einfach die Maische in Bewegung bringen, sondern
eine Strömung vom Topfboden nach oben erzeugen, damit nichts
anbrennt und sich die Temperatur ordentlich verteilt.
Das geht mit Rohren nicht! Da müssen schon Flügel her, d.h.
Du wirst gewalztes Material brauchen (Flachstahl).

Eine etwas günstigere Alternative zum Edelstahl, die auch nicht
rostet wäre Chrom-Vanadium Stahl (Werkzeugstahl). Ob das Zeug
aber mit der Würze reagiert, weiß ich nicht. Er ist auf keinen Fall für
Lebensmittel zugelassen.

Wenn es wirklich ein automatisches Rührwerk sein muss, dann
beibt außer Edelstahl imho nur noch Aluminium, auch wenn jetzt
bestimmt gleich Einwände zu dem Material kommen…

Wie Tedd schon sagte: Wenn Du Spass dran haben willst, machs
gleich vernünftig!

Beer is living proof, that god exists and wants us to be happy!

Verfaßt von Blindflansch1 am 02.03.2010, 8:07.
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Zitat:

Umsonst: klar, und wenn dann wieder die Kölner U-Bahn einbricht, wars wieder keiner gewesen.

In Düsseldorf bricht natürlich nichts ein, da besteht wie üblich "kein Anlaß zur Sorge"[tm]

Woher unser neuer Braukollege wohl kommen mag? ;)

Wie Du Bier, so ich mir!

Verfaßt von David am 02.03.2010, 11:31.
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Zitat:
Zitat:

Umsonst: klar, und wenn dann wieder die Kölner U-Bahn einbricht, wars wieder keiner gewesen.

In Düsseldorf bricht natürlich nichts ein, da besteht wie üblich "kein Anlaß zur Sorge"[tm]

Natürlich nicht! Hier hat Bilferger & Binger mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit korrekt gearbeitet.

Reality is an illusion that occurs due to the lack of alcohol.

Verfaßt von Tedd am 02.03.2010, 11:34.
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AW: Material Rührwerk

Hallo !
Schau doch mal bei einem Schrottplatz vorbei. Da findest Du bestimmt eine Ecke wo Edelstahlschrott lagert. Ich habe dort schon so manches brauchbare Teil gefunden, ob Einschweißnippel, Rohrbogen oder 15 mm Rohr und Flachstahl für Rührwerk oder 8er Mutter für Scheibenwischerachse. Auch 30er oder 50er KEG´s. Kilopreis 2,00 €. Einfach öfters hin und suchen.

Allzeit Gut Sud
Hopfen und Malz rein in den Hals

Jürgen

Laß den Altag hinter Dir entspann Dich bei einem selbstgebrauten Bier

Verfaßt von Bielsteinbraeu am 02.03.2010, 12:47.
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Ich kann mich nur anschließen. Normaler Bautahl wird dir total schnell rosten. Bei Eisenpfannen die durch eine eingebrannte Essenschicht und oder Öl geschützt sind funktioniert das aber in deinem Fall rate ich davon ab. Vorallem der obere Teil, welcher dem Wasserdampf ausgesetzt ist, wird dir total schnell rosten. Ach und lebensmittelechte Lacke/Farben sind mir gerade unbekannt. Auch verzinken ist glaube ich keine gute Idee.

Die Kupferrohre könntest du nehmen wenn du mehrere übereinander lötest und damit eine Fläche erstellst, diese ggf noch ein wenig versetzen und du bekommst eine leichte Anstellung, das wäre eine Möglichkeit.

Ansonsten bleibt nur noch Edelstahl oder Alu, ich habe eine Kombination aus VA und Alu. Der Rührer ist aus VA und die Halterung aus beidem. Wobei eine Halterung könntest du aus Stahl machen, diese dann aber lackieren damit nichts rostet.

Bier hilft fast immer und wenn nicht, dann hilft der Alkohol :-)

Verfaßt von desateur am 02.03.2010, 16:43.
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Also das mit dem Schrotti ist einen gute Idee wir haben einen im Ort

aber ich hab gehört Edelstahl kann man nicht einfach so schweißen da muss ich dann wohl doch zum Fachmann

ich komm übrigens weder aus Düsseldorf noch aus Köln(hab aber Verwandtschaft da) sonder aus Oberhavel das ist nördlich von Berlin

Verfaßt von Braumeister Bobo am 02.03.2010, 21:01.
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Zitat:

aus Oberhavel das ist nördlich von Berlin

Aha: Ein Fall für die Berliner Besser Brauer ;)

Tach Kolleje (ick bin nur im Exil)

Wie Du Bier, so ich mir!

Verfaßt von David am 02.03.2010, 21:06.
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Zitat:

aber ich hab gehört Edelstahl kann man nicht einfach so schweißen da muss ich dann wohl doch zum Fachmann

Das ist ein sehr dauerhaftes Gerücht. Ich schweiße Edelstahl lieber als jedes andere Material. Die Elktrode heißt E308L-17 von Castolin Eutectic. Das ist für Rührwerk usw. ok, nur bei Behältern (relativ dünne Bleche) muß man Schutzgas-Schweißen (WIG), das ist dann was für den Spezialisten.

Verfaßt von Wald am 14.03.2010, 19:56.
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Hm, also ich bin eher der Fan vom WIG-Schweißen. Bin auch kein gelernter Metaller, aber mit dem WIG-Schweißgerät haut eigentlich jede Naht hin. Am einfachsten ist es die Nahtstelle einfach sauber verlaufen zu lassen. Ist echt eine super Geschichte! Mit dem MIG gehts auch gut. Braucht man halt den Passenden Draht dafür. Mit Elektroden komm ich jedenfalls nicht so zurecht...

Verfaßt von Anton am 15.03.2010, 0:35.
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Zitat:

Hm, also ich bin eher der Fan vom WIG-Schweißen. Bin auch kein gelernter Metaller, aber mit dem WIG-Schweißgerät haut eigentlich jede Naht hin. Am einfachsten ist es die Nahtstelle einfach sauber verlaufen zu lassen. Ist echt eine super Geschichte!


Endlich ist jemand mal gleicher Meinung wie ich. Wobei ich eher Materialstärken ab 10mm verschweiße, das geht mit Elektroden super. Bei Blech muß man eben relativ schnell arbeiten, damit daß Blech nicht "wegläuft" bevor die Schweißnaht sich gebildet hat. Ich werde aber die nächsten Tage mal eine Probe mit WIG machten.

Viele Grüße
Ewald

Verfaßt von Wald am 16.03.2010, 7:54.
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Zitat:

Bei Blech muß man eben relativ schnell arbeiten, damit daß Blech nicht "wegläuft" bevor die Schweißnaht sich gebildet hat.


Blöde Frage, wie wärs mit Stromstärke runter drehen ;-) Dann kannst du problemlos 2mm schweißen.

Zitat:

Ich werde aber die nächsten Tage mal eine Probe mit WIG machten. Viele Grüße Ewald


Ja mach mal, ist nicht wirklich schwer :-)

Bier hilft fast immer und wenn nicht, dann hilft der Alkohol :-)

Verfaßt von desateur am 16.03.2010, 16:08.
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