besser bier brauen


Unterschied zwischen selbstgebrautem und industriell hergestelltem Bier...

Hey Leute,
hab da mal ne Frage..

und zwar,

"wo ist der unterschied zwischen selbstgebrautem Bier und industriell gefertigtem"

1) In Geschmack, Farbe, Konsistenz(?) usw...

2) In inhaltsstoffen... (zB Vitamingehalten usw)

3) Im Herrstellungsverfahren (wenns da welche gibt)

Bitte rasch und präzise antworten =) =)

Beim nächsten Pils werde ich mein Glas dann auch auf dieses Forum (und euch) heben ;-)

gruß Bernd

Verfaßt von Bernd am 08.02.2010, 16:44.
Der Beitrag wurde seit Zählbeginn 706-mal geöffnet (zuletzt am 01.08.2010, 8:28).
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AW: Unterschied zwischen selbstgebrautem und industriell hergestelltem Bier...

Zitat:

Hey Leute, hab da mal ne Frage.. und zwar, "wo ist der unterschied zwischen selbstgebrautem Bier und industriell gefertigtem" 1) In Geschmack, Farbe, Konsistenz(?) usw...


Es schmeckt auch nach Bier.
Die Farbe variiert von hell bis tiefschwarz.
Konsistenz Wasser bis gummi

Zitat:

2) In inhaltsstoffen... (zB Vitamingehalten usw)


Hopfen, Malz, Wasser, Hefe und Sachen außerhalb des Reinheitsgebotes
Mit den guten Brausetabletten aus der Apotheke kann man auch sicher noch ein bisschen Vitamine hinzufügen.

Zitat:

3) Im Herrstellungsverfahren (wenns da welche gibt)


Man muss es von Hand machen, des Weiteren muss man öfters improvisieren



Zitat:

Bitte rasch und präzise antworten =) =)



Schnell genug?


EDIT:
Ok mal ernsthaft, hast du auch nur zwei Sekunden damit verbracht dir mal irgendwas auf der Seite hier anzuschauen? Wenn du das getan hättest könntest du dir sicher ein paar Fragen selbst beantworten und dann deine Fragen stellen ne ;-)

Bier hilft fast immer und wenn nicht, dann hilft der Alkohol :-)

Verfaßt von desateur am 08.02.2010, 17:09.
Der Beitrag wurde 2-mal überarbeitet (zuletzt am 08.02.2010, 17:16 von desateur) und seit Zählbeginn 690-mal geöffnet (zuletzt am 01.08.2010, 8:28).
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AW: Unterschied zwischen selbstgebrautem und industriell hergestelltem Bier...

Zitat:

Hey Leute, hab da mal ne Frage.. und zwar, "wo ist der unterschied zwischen selbstgebrautem Bier und industriell gefertigtem" 1) In Geschmack, Farbe, Konsistenz(?) usw... 2) In inhaltsstoffen... (zB Vitamingehalten usw) 3) Im Herrstellungsverfahren (wenns da welche gibt) Bitte rasch und präzise antworten =) =) Beim nächsten Pils werde ich mein Glas dann auch auf dieses Forum (und euch) heben ;-) gruß Bernd


Hallo Bernd,

herzlich willkommen hier im Forum.
Den Unterschied zwischen selbstgebrautem Bier und industriell gefertigtem kannst Du am besten dadurch herausfinden, indem Du ganz einfach ein Bier selber braust.
Die Antwort wird Dich wahrscheinlich wenig zufriedenstellen, aber bei meinem ersten Selbstgebrauten hatte ich diesen Aha-Effekt: So kann Bier also auch schmecken.
"Das industriell hergestellte Bier" gibt es sowieso nicht, denn da gibt es große Unterschiede. Das gleiche gilt für das Eigengebräu. Und dann ist da noch die Sache mit den Geschmäckern und die sind nunmal sehr verschieden.
Also mach Dich ran ans Selberbrauen.

Grüße
Steinbrauer

Verfaßt von Steinbrauer am 08.02.2010, 17:35.
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AW: Unterschied zwischen selbstgebrautem und industriell hergestelltem Bier...

Zitat:

"wo ist der unterschied zwischen selbstgebrautem Bier und industriell gefertigtem"


Da gibt es keinen, wenn man zuviel davon trinkt, dreht sich die Welt. Ich hatte auch schon selbstgebrautes Bier, das schlechter geschmeckt hat als Industriebier. Kommt vor, aber nicht oft.
Achim

Echte Männer essen keinen Honig, sie kauen Bienen.

Verfaßt von Achim Grabbe am 08.02.2010, 17:53.
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AW: Unterschied zwischen selbstgebrautem und industriell hergestelltem Bier...

Zitat:

Ich hatte auch schon selbstgebrautes Bier, das schlechter geschmeckt hat als Industriebier. Kommt vor, aber nicht oft. Achim


Ist es dir schlecht geworden, wars ein Kit oder wo lag der Fehler ;-)

Bier hilft fast immer und wenn nicht, dann hilft der Alkohol :-)

Verfaßt von desateur am 08.02.2010, 18:09.
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Hey Leute, hab da mal ne Frage.. und zwar, "wo ist der unterschied zwischen selbstgebrautem Bier und industriell gefertigtem" 1) In Geschmack, Farbe, Konsistenz(?) usw... 2) In inhaltsstoffen... (zB Vitamingehalten usw) 3) Im Herrstellungsverfahren (wenns da welche gibt) Bitte rasch und präzise antworten =) =) Beim nächsten Pils werde ich mein Glas dann auch auf dieses Forum (und euch) heben ;-) gruß Bernd


Moin,

ich würde mal so sagen.
Selbstgebrautes schmeckt nach Bier ( wie man es bei manchen kleinen Brauereien auch heute noch findet).
Sag ich jetzt nicht weil nur ich mein eigenes gerne trinke, sondern das sagen mir die Männer denen ich mal was davon schenke ( auch deren Frauen, die sonst kein Bier trinken, oder nicht viel,meinen, das schmeckt und das ist für mich ein großes Lob :-) )

Zu Deinen Fragen.

Du kannst Dein Bier so machen wie es Dir gefällt, oder schmeckt. Das ist doch das schöne.



Gruß

Volker

Wasserreich und hopfenarm, ist ein Bier das Gott erbarm

Verfaßt von sauwuerger am 08.02.2010, 18:50.
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Zitat:

Moin, ich würde mal so sagen. Selbstgebrautes schmeckt nach Bier ( wie man es bei manchen kleinen Brauereien auch heute noch findet). Sag ich jetzt nicht weil nur ich mein eigenes gerne trinke, sondern das sagen mir die Männer denen ich mal was davon schenke ( auch deren Frauen, die sonst kein Bier trinken, oder nicht viel,meinen, das schmeckt und das ist für mich ein großes Lob :-) )

Ich hab letztes Jahr mal ein Export gemacht, das hat den "normalen" Biertrinkern recht gut geschmeckt, bloß mein alter Heimbrauspezi hat gemeint, dass es nicht mehr so schmeckt wie früher...das hat mir wirklich zu denken gegeben. Bin ich mit den ganzen Optimierungen schon so weit gekommen, dass mein Bier nach Kaufbier schmeckt?? Würd mich mal interessieren, welche Erfahrungen ihr so damit gemacht habt. Vieleicht wär das ja auch ein ganz neuer Faden....

Hunger und Kälte kann ich ertragen....aber nicht den Durst

Verfaßt von Hotte am 08.02.2010, 21:52.
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Zitat:

Ist es dir schlecht geworden, wars ein Kit oder wo lag der Fehler ;-)

Weder noch, ich habe laut Braunotizen das Wasser nicht vorbehandelt und den Hopfen nicht lose im Sud sondern im Säckchen mitgekocht. Vielleicht lag es daran, aber es war praktisch geruch- und geschmacklos. Da ich auf Hopfen stehe, vermute ich den Fehler also im letzteren; unser Wasser ist eigentlich gar nicht so schlecht.
Achim

Echte Männer essen keinen Honig, sie kauen Bienen.

Verfaßt von Achim Grabbe am 10.02.2010, 19:42.
Der Beitrag wurde 1-mal überarbeitet (zuletzt am 10.02.2010, 19:43 von Achim Grabbe) und seit Zählbeginn 586-mal geöffnet (zuletzt am 01.08.2010, 8:28).
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AW: Unterschied zwischen selbstgebrautem und industriell hergestelltem Bier...

Zitat:

Ich hab letztes Jahr mal ein Export gemacht, das hat den "normalen" Biertrinkern recht gut geschmeckt, bloß mein alter Heimbrauspezi hat gemeint, dass es nicht mehr so schmeckt wie früher...das hat mir wirklich zu denken gegeben.


Solche Aussagen kann ich auch besonders gut leiden. Wenn man dann
nachfragt, was denn bei dem besseren Bier besser war, also (Malzgeschmack,
Bittere, Süße, Kribbeln auf der Zunge usw.) dann bekommt man aber keine
brauchbaren ANtworten mehr. Wie soll man so irgendetwas optimieren???

Lustig find' ich auch immer, wenn mir zwei Bekannte zum selben Bier sagen:
'Sowas such' ich schon länger, dunkel, nicht zu süß. und ordentlich Bumms'
und der nächste meint es sei ein süßes Bier. Aber beide fanden's klasse.

Da wird wohl auch bei Dir der Hase im Pfeffer liegen, wenn der Brauspezi
nicht so auf Export steht, dann findet er das Pivo auch nicht so toll. Ist halt
Geschmacksache!

Beer is living proof, that god exists and wants us to be happy!

Verfaßt von Blindflansch1 am 10.02.2010, 22:52.
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Zitat:

Ich hab letztes Jahr mal ein Export gemacht, das hat den "normalen" Biertrinkern recht gut geschmeckt

Das kann zunächst mal zwei Dinge bedeuten (und oder oder):

a) Deine "normalen" Biertrinker haben dazugelernt
b) Du hast dazugelernt.

Zitat:

Bin ich mit den ganzen Optimierungen schon so weit gekommen, dass mein Bier nach Kaufbier schmeckt??

Ich finde die Pauschalverteufelung von "Kaufbier" zu undifferenziert. Doppelsticke oder Hopfenweiße und selbst gutes Bier aus einer kleinen unbekannten Gasthausbrauerei sind "Kaufbier".

Ich finde absolut nichts Verwerfliches daran, wenn man mit der Ambition, immer noch etwas professioneller/besser zu werden, braut. Der Geschmacksvorteil eines Hobbybrauerbiers liegt für mich auch keineswegs in dicken Hefebrocken oder völliger Überspundung, sondern darin, daß es sich bisweilen um höchst individuelle und ungewöhnliche Rezepte und Variationen handelt, die mangels breiter Akzeptanz nicht verkäuflich wären aber sich eben qualitativ dennoch mit einem guten, handwerklich aber professionell hergestellten Produkt messen können.

Ich kaufe auch durchaus gelegentlich Bier. Entweder weil es sich um ein sehr gutes (und meinem Geschmack entsprechendes) handelt, das ich dann nicht nachbrauen muß (ich mache dann lieber ein anderes, das ich nicht kaufen kann, da gibt es genug Rezepte!), oder einfach mal aus Neugier, speziell wenn eine kleine, handwerkliche Brauerei etwas anbietet, das ich noch nicht kenne und das vielversprechend klingt. Beides finde ich ebenfalls überhaupt nicht ehrenrührig.

Sinnfrei finde ich es, wenn man sich anschickt, ein blankfiltriertes Felsquellwasserbier ohne Hopfenaroma und mit wenig Eigengeschmack zu brauen. Aber bitte, es soll ja Leute geben, für die nach viel Experimentieren Radebitsteiner die Krone allen Bieres ist und die außerdem aus rein sportlichen Motiven ebendies auch noch klonen wollen. Auch legitim, dann aber nicht meine Liga.

Um also zu Deiner Frage zurückzukommen: Ich finde, daß, wenn Dein Bier so gut schmeckt, daß Du es verkaufen könntest, Du das einfach als Bestätigung für Dein Können werten und Dich freuen solltest.

Wie Du Bier, so ich mir!

Verfaßt von David am 11.02.2010, 10:41.
Der Beitrag wurde 1-mal überarbeitet (zuletzt am 11.02.2010, 10:42 von David) und seit Zählbeginn 569-mal geöffnet (zuletzt am 01.08.2010, 8:28).
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