besser bier brauen


Tips zum Eigenbau

Das Selbstbauen von Brauanlagen erfordert vor allem Enthusiasmus, Geduld und ein wenig allgemeines handwerkliches Geschick. Bisweilen sind allerdings auch Kenntnisse nötig, die nicht jeder schon daheim in die Wiege gelegt bekam und die auch nicht zur allgemeinen Schulbildung gehören. Ein wenig davon findest Du, möglichst kurz und einfach gehalten, im Folgenden.

Löten

Hier: Das Löten von Kupferrohren und Fittingen. Du solltest es immer dann können, wenn Du irgendwelche festen Leitungen oder Röhrensysteme zu basteln hast, wie zum Beispiel beim Bau eines Gegenstromwürzekühlers.

Wichtig ist beim Löten, daß die hergestellte Verbindung möglichst fest, dicht und haltbar wird. Um das zu Erreichen, muß das Kupfer an den Verbindungsstellen schön blank und fettfrei sein und beim Löten auf den richtigen Umgang mit der Hitze der Lötlampe geachtet werden.

  1. Alle zu verbindenen Teile an den Berührungsflächen fein säuberlich mit Stahlwolle blank putzen.
  2. Die Lötstelle dünn mit Flußmittel einstreichen.
  3. Beide Teile zusammenstecken und am besten vorsichtig in einen Schraubstock einspannen.
  4. Ganz langsam mit der Lötlampe die zu lötende Stelle erhitzen. Das dauert etwa zwei bis drei Minuten.
  5. Die Lötlampe wegnehmen und etwas Lötmittel an die erhitzte Stelle streichen. Dadurch schmilzt das Lötmittel und verläuft sofort gleichmäßig. Durch den "Kapillareffekt" wird es bei vorangehender sachgerechter Erhitzung automatisch in den Spalt zwischen den zu verlötenden Teilen gesaugt. Das Lötmittel niemals direkt erhitzen, sondern immer durch die Hitze des zu lötenden Werkstoffs zum Schmelzen bringen!
  6. Die nun hoffentlich entstandene schöne, gleichmäßig abgedichtete Lötstelle in Wasser abkühlen und vom restlichen Flußmittel befreien.

Fertig!