besser bier brauen


Neues und älteres

Hier findest Du aktuelle und nicht mehr ganz so aktuelle Berichte zu allen möglichen Themen rund um Bier und Brauen.


München: Hobbybrauer zu Gast bei Doemens

4. Februar 2010 – Münchner Hobbybrauer wollen es wissen. Dieses ausgeprägte Leitmotiv schlug sich erst jüngst in der Bewerbung für das Oktoberfest nieder. Doch auch im Wortsinn lassen die Bayern keine Gelegenheit aus, ihren Horizont zu erweitern und so brachen am vergangenen Sonnabend ein paar Dutzend Interessierte in Richtung Gräfelfing auf, um die Fachakademie für Brauwesen und Getränketechnik im Rahmen einer Besichtigung ausgiebig zu inspizieren und sich vor- und nachher mit erfahrenen Profis auszutauschen.

Natürlich wurde auch verkostet: Neben mitgebrachten Proben, über die fachkundig geurteilt wurde, gab es auch aus dem Bestand der Akademie einige Kostbarkeiten zu schmecken, so etwa das mit 100 Bittereinheiten (so die Brauerei) bitterste Bier der Welt – alles begleitet von herzhaften Schmankerln, die man nach einem solch herben Apéritif gerne annahm.

Alles in allem verbrachte man, so Wolfgang Groß, der den Münchner Stammtisch organisiert, erlebnisreiche Stunden mit hohem Erinnerungswert – und schoß nebenbei ausgiebig Fotos.

Bild: Wolfgang Groß


Stammtisch München: Neue Bilder

7. Oktober 2009 – Wer im Gebiet der Wiesnmetropole braut und sich fragt, was für Gesichter ihn dort beim regelmäßigen Hobbybrauer-Stammtisch erwarten: Die aktuellen Bilder helfen da weiter.


14. Haus- und Hobbybrauertage in Bamberg

27. September 2009 – Der Höhepunkt des Vereinslebens der VHD e.V. ist beendet. Haus- und Hobbybrauer aus dem ganzen Land und sogar aus Übersee trafen sich in einer der wohl malerischsten Städte Deutschlands. Dort wurde nicht nur wie in jedem Jahr das (nach Ansicht der Verkoster) jeweils beste Bier aus insgesamt drei Sorten erkoren, sondern in diesem Jahr auch ein neuer Vorstand gewählt.

Als Sponsor für die Veranstaltung gewannen die Ausrichter eine bekannte Bamberger Mälzerei, die sich seit Jahren besonders auch um die Hobbybrauerszene bemüht. Die zugegebenermaßen beeindruckenden Produktionsanlagen am Stammsitz der Firma wurde allen Teilnehmern in einer umfangreichen Führung – einschließlich Freibier! – nahegebracht und ich muß anerkennen: Ich habe selten einen so engagiert geführten Betrieb gesehen. Obendrein bin ich seit dem 26. September nun auch offiziell beurkundeter (erfolgreicher!) Mälzereibesichtiger, wer kann das schon von sich sagen.

Im Rahmen der Bierverkostung kam es, wie eigentlich alle Jahre wieder, zu lebhaften Diskussionen über die Frage, wie man die unterschiedlichen Ansprüche der Mitglieder an die Verkostung, nämlich einerseits vor allem Spaß am Brauen eines leckeren Biers zu haben und andererseits möglichst sportlich das ausgeschriebene Ziel exakt zu erreichen, am besten miteinander vereinen kann. Fazit: Mit dem derzeitigen Verkostungsschema ist dies nicht optimal zu machen. Bis zu den nächsten Brautagen wird es hierzu in den Vereinsmedien eine hoffentlich lebhafte Auseinandersetzung geben, um 2010 entsprechende Änderungsanträge beschließen zu können.

Neben reichlich fränkisch-deftiger Kost und einer Unmenge hervorragender Biere konnten im Rahmen des Hausbrauermarktes auch noch einige Neuigkeiten des Hobbybrauerversorgungsgewerbes begutachtet und teilweise vor Ort getestet werden. Schließlich erläuterte die sponsornde Mälzerei noch triftige Gründe, ausgerechnet das Malz ihres Hauses zu verwenden und gab außerdem zugegeben interessante Anregungen für das Brauen in Deutschland bisher eher untypischer Biersorten.

Und noch ehe die Haus- und Hobbybrauertage 2009 beendet waren, durften wir mit der Vorfreude auf die 15. Veranstaltung dieser Art beginnen: Die Schwalenberger Brauzunft verteilte bereits während der Brautage ein professionell und gut durchdacht wirkendes Programm für die in ihrer Heimat stattfindende Veranstaltung in 2010. Wir freuen uns darauf!

Bilder der 14. HHBT gibt es bisher bei

Wer welche hat oder verlinken möchte, meldet sich.


Patentiertes Deutschlandbier vorgestellt

20.24. Juni 2009 – die Braufreunde der Schwalenberger Brauzunft haben ihr neu erfundenes "Schichtbier" der Öffentlichkeit präsentiert. Das Getränk in den Nationalfarben schwarz, rot und gold besteht in Wirklichkeit aus drei Bieren unterschiedlicher Farbe und, noch wichtiger, Stärke: Aufgrund des unterschiedlichen spezifischen Gewichts vermischen sich die schichtweise nacheinander gezapften Sorten nämlich nicht. So trinkt man sich, beginnend mit einem leichten Schwarzbier, durch ein etwas stärkeres rotbraunes und beendet den patriotischen Umtrunk schließlich mit dem schweren blonden Tripelbock am Boden des Glases.

Nach eigenen Angaben erreichten die Zunft, die sich das System vorsorglich hat patentieren lassen, bereits weitere Anfragen aus Funk und Fernsehen. Auch habe es bereits Interesse aus der Politik gegeben. Im Rahmen der Haus- und Hobbybrauertage soll schon in diesem Jahr, spätestens aber 2010 jeder interessierte Heimbrauer die Gelegenheit kriegen, diesen ungewöhnlichen Biergenuß selbst zu testen.

Nachtrag: Auf RTL-now ist jetzt in der Sendung RTL Guten Abend (Ausgabe West) vom 24. Juni 2009 ab Minute 18 ein ausführlicher Bericht über das Deutschlandbier zu sehen. Lohnt sich!


15. SIOS Trophy in Wald (Schweiz)

23. März 2009 – Zum "friedlichen Wettstreit um das beste Bier" hatte, bereits zum 15. Mal, Richi Leder vom Schweizer SIOS Homebrew-Shop geladen und so viele wie nie waren gefolgt. Im idyllischen Wald, einem kleinen und ruhigen Ort in der Nähe von Zürich, trafen sich viele schweizerische Freunde des guten und handwerklich gebrauten Biers und, ebenfalls mehr denn je zuvor, auch Gäste aus dem benachbarten Ausland – was in diesem Fall "Deutschland" meinte. Letzteres mag auch damit zusammenhängen, daß es bei der Trophy, anders als bei der bekanntesten vergleichbaren Veranstaltung in Deutschland, ausschließlich um die Verkostung von Hausbrauerbieren geht und diese nicht mit zeitgleichen touristischen Besichtigungsangeboten konkurriert.

Insgesamt 116 Biere waren, wenn auch teilweise sehr kurzfristig, angemeldet worden und es standen über 50 Tester zur Verfügung. Von solchen Quoten kann man bei den meisten Verkostungen bislang nur träumen. Das gilt übrigens auch für die Qualität der Testate selbst. Der Anteil an Bieren, die mit einem eindeutigen Gär- oder Geschmacksfehler eingereicht wurden, war vernachlässigbar gering.

Zu bewerten waren insgesamt zehn verschiedene Bierkategorien: Helles und dunkles Lagerbier, Doppelbock, Altbier, Kloster- und Witbier als Vertreter des belgischen Raums, die typisch britisch/irischen Stile IPA und Stout, Fruchtbiere sowie "kreative" Biere, also jene, die deutlich außerhalb herkömmlicher Reinheitsgebote und allgemein bekannter Sorten anzusiedeln sind. Die Verkostung fand in zwei Runden statt, wobei jedes Bier von zwei Verkostergruppen à vier Personen bewertet wurde. Ein Austausch untereinander ist hier sowohl erlaubt als auch erwünscht, was bisweilen freilich das Risiko einer gegenseitigen Beeinflussung mit sich bringt.

Mancher, der von weiter angereist war, nutzte die Gelegenheit schließlich noch für ein verlängertes Wochenende, da Wald einen guten zentralen Ausgangspunkt für Touren in die gesamte Schweiz bietet. Die Bleiche, traditioneller Veranstaltungsort der Trophy, ist als Arbeits- und Freizeitresort mitsamt Hotel, Bad, Sportklub und Ayurvedazentrum in behutsamer Umgestaltung aus einer ehemaligen Textilfabrik entstanden und ist schon für sich einen Besuch in Wald wert. Sie liegt in Sichtweite des SIOS Homebrew-Shops, der in dieser Form als regelrechten Mekka für Braujünger in Deutschland leider bisher seinesgleichen sucht.

Wer es also dieses Jahr versäumt hat, sollte sich das Frühjahr 2010 schon jetzt vormerken. Nicht nur wegen der wirklich herausragenden Biere. Termine werden natürlich rechtzeitig angekündigt.

Hier findest Du Bilder und weiteres Material:


Schlagzeilen: Der Medienspiegel bei brauherr.de

13. Februar 2009 – Bier und brauen sind ein Themenkomplex mit unglaublicher Breite. Daher konzentriert sich brauherr.de auch weiterhin auf Themen, die ganz direkt im Zusammenhang mit dem Selberbrauen von Bier stehen. Wer sich dennoch für das Geschehen jenseits dieser Grenze interessiert, findet im brauherr.de Medienspiegel ab sofort laufend aktuell Hinweise auf interessante Berichte im Internet. Übrigens auch als RSS-Feed.


Noch mehr RSS bei brauherr.de

13. Februar 2009 – Bereits sei letzten August kannst Du alles, was sich bei brauherr.de tut, bequem und automatisch mit einem RSS-fähigen Browser oder Newsreader überwachen lassen.

Dieser erste Test-Feed wurde gut angenommen, deshalb gibt es nun ein erweitertes Angebot solcher Kanäle:

Viel Spaß mit den neuen Kanälen!


Ex-Forenteilnehmer bricht Starkbierrekord

16. Januar 2009 – Einst ließ er sich im brauherr.de-Forum beim Faßknacken helfen, jetzt macht ihm vorerst keiner mehr so schnell etwas vor (oder nach). Anfang Januar bestätigte die TU Berlin Thorsten Schoppe, heute professioneller Braumeister, den Rekord. Sein kürzlich fertiggestellter Eisbock ist mit 27,6 % Vol. Alkoholgehalt das weltweit stärkste nach dem deutschen Biergesetz hergestellte Brauprodukt. Er übertraf damit den gut drei Jahre alten Rekord eines bayerischen Brauers, der seinerzeit mit etwas über 25 Prozent Schlagzeilen machte.

Aus Anlaß einer Fernsehdokumentation sei ihm die Idee zu dem Experiment gekommen, das aus zwei Phasen bestand. Zum Einen dem Herstellen und möglichst vollständigen Vergären einer stark konzentrierten Würze, zum Anderen dem Konzentrieren nach dem Eisbock-Prinzip. Hierbei wird das enthaltene Wasser gefroren, während Alkohol und gelöste Geschmacksträger flüssig bleiben. Dieser Vorgang wird mehrfach wiederholt. "Zahllos", wie das Brauhaus Südstern angibt. Die konkrete Zahl bleibt indes wohl Betriebsgeheimnis. Am Ende dieses Prozesses befindet sich im Tank schließlich ein hochkonzentriertes Getränk, das den Rekordhaltern nach eher likör- als bierglastauglich ist. Es sei dickflüssig, süß und – was sonst – ausgeprägt alkoholisch im Abgang.

Ins "Guinness-Buch" wird Thorsten, der nebenher noch Braukurse gibt und einen Versandhandel für Hobbybrauer betreibt, wohl nicht eingetragen. Es scheitert nach eigener Aussage an der vorab versäumten Ankündigung des Rekordversuchs. Aber auch ohne diese Formalität hat er mit seinem Erfolg mindestens eins bewiesen: In manchem Hobbybrauer steckt ein potentieller Rekordhalter. Hut ab!


13. Haus- und Hobbybrauertage in Langensendelbach

9. Oktober 2008 – Das jährliche Treffen der Vereinigung der Haus- und Hobbybrauer in Deutschland (VHD) e.V. war, nach ziemlich einhelliger Meinung der Besucher, wieder seine Reise wert. Von Freitag – für manchen gar schon, wegen Feiertags, ab Donnerstag – bis Sonntag kamen Freunde echten Biergenusses in vielen Gesprächen und geselligen Runden zusammen, konnten sich mit Profis aus der Region austauschen und so manches leckere Tröpfchen, das es im Handel nie gäbe, verkosten.

Beliebter und wie üblich mit Spannung erwarteter Höhepunkt der Veranstaltung war die Prämierung der unter den vielen eingereichten Proben von der Jury erkorenen Siegerbiere in den Kategorien "heller Weizenbock", "Fränkisches Helles" und "Kellerbier", zu der es in diesem Jahr neben Urkunden und Sachpreisen noch ein Küßchen einer echten amtierenden Bierkönigin gab.

Zum Verkostungsablauf, der im Vergleich zu den Vorjahren bereits einige Veränderungen erfahren hatte, gab es aber auch in diesem Jahr wieder kritische Stimmen, die das weiterhin bestehende Problem nicht restlos garantierter Objektivität der Verkoster bemängelten: Nach wie vor fehlten hinreichend verbindliche Definitionen der jeweiligen Kriterien und Kontrollmechanismen, die sicherstellten, daß jeder einzelne Verkoster seine Punkte nicht nach seinen individuellen Geschmacksvorlieben, sondern gemäß den Sortenvorgaben verteilte. Hierzu gingen allerdings einige Vorschläge ein, deren Umsetzung bis zum nächsten Jahr geprüft wird.

Ebenfalls voll, teilweise gar zu sehr, kamen die Teilnehmer der gut geplanten und organisierten Besichtigungstouren auf ihre Kosten; auch für die Verkoster war dieses Jahr in dieser Hinsicht hervorragend gesorgt. Bis auf einige kleine raumtechnische Herausforderungen waren Vorbereitung und Organisation vorbildlich gelöst.

In den stets sonntags zum Abschluß gehaltenen Vorträgen war vor allem die regionale Tradition der Kommunbrauhäuser ein Thema, zu dem vor allem die Betreiber des Hauses in Junkersdorf, die ihre historische Braustätte in jahrelanger Arbeit mit viel Herzblut wiedererrichtet haben, viel Interessantes zu berichten wußten. Sehr schöne Bilder aus Junkersdorf hat übrigens Daniel von Mühlenbräu veröffentlich.

Hier findest Du Bilder:


brauherr.de jetzt auch mit RSS

5. August 2008 – Ab sofort versäumst Du keine Neuigkeiten mehr. Der brauherr.de RSS-Feed informiert über aktuelle Beiträge im Hobbybrauer-Forum, neue Anleitungen und redaktionelle Informationen. Einfach mit einem RSS-tauglichen Browser oder einem speziellen Newsreader abonnieren, und schon bist Du immer auf dem Laufenden.